Photos: Maryna Tkalenko
Konzert „We are Women!“ im Koppel 66
Gespräch mit Felicitas Breest und Maria Markina
Am Montag, den 26. Oktober, geben Maria (Masha) Markina und Felicitas Breest ihr Konzert „We are Women!“ in Hamburg. Ich habe die beiden kürzlich bei ihrem Konzert in Krefeld gehört und konnte mir bereits einen ersten Eindruck von ihrem musikalischen Programm machen. Es ist ein Abend mit Duetten aus verschiedenen Jahrhunderten, vom Barock bis Leonard Bernstein, bei dem es nicht nur um Musik, sondern auch um die Darstellung von Frauen und Weiblichkeit geht.
Ukrainisch-Deutsches Musikfestival in Hamburg
Gespräch mit Oksana Ahapova
Der Krieg in der Ukraine hat auch die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen grundlegend verändert. Musikunterricht findet in Luftschutzbunkern oder online statt, Fliegeralarm und Stromausfälle unterbrechen den Alltag. Viele ukrainische Kinder mussten zudem ihre Heimat verlassen und verloren dadurch ihr vertrautes musikalisches Umfeld.
Das Ukrainisch-Deutsche Musikfestival in Hamburg möchte neue Begegnungen ermöglichen: Ukrainische und deutsche Kinder und Jugendliche musizieren gemeinsam und lernen dabei die Kultur der jeweils anderen kennen.
Am 1. November findet das Abschlusskonzert im Tschaikowsky-Saal in Hamburg statt. Es bringt die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen und macht den musikalischen Austausch zwischen beiden Ländern auf der Bühne erlebbar.
Mehr Informationen zum Festival findet ihr auf der Website von NordHerz Hamburg
Tanzperformance „Kösh“ im LICHTHOF Theater
Gespräch mit Anna Semenova-Ganz und Sofia Greben
Photos: Ekaterina Pavlova
Am 16. November war ich im LICHTHOF Theater bei der Premiere von „Kösh“, einer Tanzperformance der Choreografin Sofia Greben: Fast eine Stunde lang bewegt sie sich allein auf der Bühne, im fast leeren Raum, unter grellen Scheinwerfern, im Dialog mit den Klängen der Soundkünstlerin Lovozero. Ein Solo zwischen Bewegung, Körper und Klang, das die Fragen nach Herkunft, Identität und kolonialer Geschichte aufwirft.
Nach der Vorstellung habe ich zuerst mit der Dramaturgin Anna Semenova-Ganz gesprochen: über die Idee hinter „Kösh“, über Tanz und Dramaturgie und darüber, wie sich persönliche und politische Geschichten in Bewegung übersetzen lassen. Später konnte ich auch Sofia Greben erreichen, die mir eine Nachricht mit ihrer sehr persönlichen Perspektive auf die Performance geschickt hat.








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